Pressemitteilung

Produktionsjubiläum im marokkanischen Renault-Nissan-Werk: Renault Gruppe produziert einmillionstes Fahrzeug in Tanger

12. Juli 2017 | ID: 20928
Die Renault Gruppe hat im Renault-Nissan-Werk Tanger, Marokko, seit 2012 eine Million Fahrzeuge gefertigt. Die grösste Produktionsstätte südlich des Mittelmeers erfüllt höchste Umweltanforderungen: Der Standort produziert als einziges Automobilwerk weltweit nahezu CO2-neutral und verursacht keine Industrieabwässer.
Meistproduziertes Modell seit der Werkseröffnung ist der Fünftürer Sandero mit 475ʼ000 Einheiten, gefolgt von dem Kombivan Dokker mit 320ʼ000 Einheiten und dem Lodgy mit 193ʼ000 Fahrzeugen. Darüber hinaus wird in dem Werk seit Anfang des Jahres der Kombi Logan MCV gebaut. Eines von zwei Dacia Modellen weltweit entsteht in Tanger. Die Fahrzeuge werden in Marokko sowie 73 weiteren Ländern ausgeliefert.

Das Renault-Nissan-Werk in Tanger verfügt über eine Produktionskapazität von 340ʼ000 Fahrzeugen jährlich. Rund 8ʼ000 Mitarbeiter sind an dem Standort im Dreischichtbetrieb beschäftigt. Das Durchschnittsalter der Belegschaft beträgt 29 Jahre, 15 Prozent sind Frauen. Als grösstes Automobilwerk südlich des Mittelmeers trägt die Fertigungsstätte entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung Marokkos bei. Dacia erreicht als Nummer eins in dem Maghreb-Staat einen Marktanteil von 29 Prozent. Zusammen mit Renault beträgt der Marktanteil 42 Prozent.

Vorbildlich umweltschonende Produktion
Der nordmarokkanische Standort zeichnet sich durch eine einzigartig positive Umweltbilanz aus und gilt als Modellbeispiel für die gesamte Automobilindustrie. Das 300 Hektar grosse Areal wird zu 90 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben. Allein die mit Biomasse arbeitende Heizanlage senkt den jährlichen CO2-Ausstoss um 100ʼ000 Tonnen. Energieeffiziente Fertigungsanlagen leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag. So liegt der Energiebedarf der Lackieranlagen um 45 Prozent unter dem Durchschnitt aller Renault Werke.

Der Standort gibt zudem keine Industrieabwässer ab. Diese werden in einem geschlossenen Kreislauf zu 100 Prozent wiederaufbereitet, was den täglichen Verbrauch um 900 Kubikmeter senkt. Die Frischwasserentnahme liegt rund 70 Prozent niedriger als bei Automobilwerken vergleichbarer Grösse.
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